EMDR
-Eye Movement Desensitisation and Reprocessing
(= Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen)
EMDR ist die anerkannte Methode bei posttraumatischen Belastungsreaktionen. Diese Technik der Traumaverarbeitung führt auch bei kleineren Belastungen schnell zum Erfolg. Mithilfe von angeleiteten Augenbewegungen werden alte, unterdrückte Gefühle aufgelöst. Ähnlich den REM (Rapid Eye Movement) Phasen im Schlaf, werden beim EMDR mit den Augenbewegungen und anderen Stimulationen, Streßerfahrungen, die die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften behindern, verarbeitet und integriert.
Es ist immer wieder verblüffend, wie mühelos Klienten durch diese Methode Zugang zu ihrem Unbewussten und zu Belastungsstörungen finden. EMDR hat sich aber auch bewährt bei Ängsten, Phobien, Sucht, Missbrauch, Selbstzweifel, Schuldgefühle etc.
Es können aber auch problemlos mit EMDR positive Aspekte integriert werden. Hier bieten sich zum Beispiel Lebensfreude, Vertrauen, Zuversicht, Selbstvertrauen oder auch Ressourcen an. Für den Klienten ist es eventuell auch sehr angenehm, dass das Problem nicht unbedingt benannt werden muss, um ein positives Ergebnis zu erzielen.
In der Regel sind 5 Sitzungen notwendig, um in Bezug auf das Traumageschehen eine Erleichterung zu erfahren.